Die Suche nach entlaufenen Tieren ist oft sehr zeitaufwendig und kräftezehrend. Für alle Beteiligten. Die Sorge um das Tier ist für den Halter eine enorme emotionale Belastung. 

Als Tierkommunikator(in) begleitet man ein Tier durchaus über Wochen. Manchmal auch über Monate.

Ein Tier kann sich aus Angst oder Verzweiflung, oder auch wegen einer Verletzung, als verstorben zeigen. Schlicht weil die Hoffnung auf ein Happy End fehlt. Das in einer Tierkommunikation zu erkennen ist nicht immer einfach. Manchmal sogar unmöglich. Andersherum können verstorbene Tiere sich als lebend zeigen, weil sie den Weg in die andere Welt noch nicht gehen können. Noch Abschied nehmen müssen. Ihren Menschen noch etwas zu sagen haben. Sie haben bedingt durch einen Schock vielleicht auch noch nicht verstanden, dass sie nicht mehr leben. Auch das wird nicht immer sofort klar. Manchmal schützen sie so auch ihren Halter/ ihre Besitzer/ ihre Halterin. Wollen nicht, dass ihre Menschen auf der Suche verzweifeln oder vielleicht aufgeben. Auch das habe ich schon erlebt. Ein wundervoller Senior, schon leicht senil und fast blind. Er hat alle Bilder so klar und so deutlich gezeigt. Selbst die Suche mit den Hunden und wo sie falsch abgebogen sind. Der einzige Hinweis darauf, dass er nicht mehr gelebt hat war dieser kurze Satz: "Ich stinke". Aber es war auch eine nasse Jahreszeit. Sein Fell hätte auch so stinken können. Er war so klar und so ruhig, dass wir ihn dank der Bilder und Hinweise nach ca. 14 Tagen gefunden haben;  bzw. seine Halterin. Und so wurde er von seiner großen Liebe nach Hause gebracht und da beerdigt, wo er so glücklich war. Nur so blieben alle ruhig und klar bei der Suche. Er hat das so wundervoll gemacht. Obwohl diese Suche schon einige Jahre her ist, berührt mich dieser wundervolle Senior noch immer sehr und sehr tief.

Ich durfte schon einigen Tieren zurück nach Hause verhelfen und das ist wundervoll.  Leider ist das aber nicht immer möglich. Manchmal führen aber auch der intensivste Kontakt, und die größte Bemühung, nicht zum erhofften Ziel.  Manchmal kann man auch nur dazu verhelfen, ein totes Tier zurück in die Arme des Besitzers zu führen. Auch das habe ich schon mehrfach erlebt.

Manche Tiere spiegeln uns auch etwas. Sie sind unterwegs und zeigen uns damit etwas auf. Loslassen kann hier ein mögliches Thema für uns sein. Oder frei sein. Manche spiegeln uns, dass wir gefangen sind. Gefangen in Gedanken und/oder alten Verhaltensmustern. Hier verbirgt sich dann durchaus auch eine Lernaufgabe für uns.

Jede Suche ist anders, so wie auch jedes Tier und jede Seele anders ist. Manchmal ist hier auch intensive Heilarbeit nötig. Und man ist auch Berater für den Tierhalter. Die emotionale Belastung, die Verzweiflung, ist oft stark. Man steht also Mensch und Tier zur Seite. Und ist auf Abruf erreichbar. Anders geht es bei manchen Suchen gar nicht.

Ich kann Suchen nur noch in Ausnahmefällen unterstützen. Wenn man sich an einer Suche nach einem entlaufenen Tier beteiligt, ist oftmals nichts anderes mehr möglich als die Beteiligung an der Suche. Das ist manchmal schlicht nicht zu leisten.

Ich bitte darum, bei einer Kontaktaufnahme bzw. Anfrage zu einer Suche, nicht sofort ein Bild mitzuschicken! Ein Tier zurückzuweisen fällt mir unglaublich schwer und manchmal empfange ich direkt Botschaften, wenn ich ein Bild sehe. Bitte fragen Sie erst meine Möglichkeiten zur Unterstützung an.

Oft erreichen mit verzweifelte Hilferufe, manchmal 3 oder 4 am Tag, und ich kann jeden davon verstehen. Ich lasse auch niemanden ohne Rat "im Regen stehen". Meist erwünschen sich die Menschen kostenlose Unterstützung bei der Suche nach ihrem Tier. Ich helfe wirklich gerne.  Von Herzen gerne. Jeder der mich kennt, weiß das auch. Und ich berechne sicher auch nicht zu viel. Aber von Pro bono Arbeit kann ich nicht leben. Und die psychologische Hilfestellung kommt dann ja auch noch dazu. Viele Telefonate, WhatsApp Nachrichten oder SMS. Ich liebe meine Arbeit. Ich liebe sie sehr. Aber Tierkommunikation macht man  nicht „mal eben so“. Wenn ich 10, 20, 30 oder mehr Stunden ohne Berechnung arbeite, verdiene ich kein Geld. Ich muss aber auch Rechnungen bezahlen. Und mit einem Lächeln ist das leider nicht möglich. 

Den Preis für eine mögliche Unterstützung kann ich bei einer Suche nicht pauschal benennen. Eine Suche, die über mehrere Tage oder sogar Wochen, geht, bei der ich für jeden Kontakt ein Protokoll schreibe, und verschicke, und evtl. auch heilend arbeite, kann ich nicht für 69€ leisten. Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand und gewünschter Unterstützung. Der Preis wird natürlich im Gespräch miteinander besprochen.