Wie sich Schmerzen unserer Tiere zeigen können bzw. was ein Hinweis auf Schmerzen sein kann. Ein kleiner Auszug:

Tiere können Schmerzen offensichtlich oder auch sehr subtil zeigen. Sie sind wahre Meister darin, diese lange zu verstecken oder zu kompensieren.

Bauchschmerzen können sich darin spiegeln, dass ein Hund oft einen Rundrücken macht oder viel in die "Gebetsstellung" geht. Auch Gras fressen, Erde aufnehmen oder Rinde kauen und essen, können ein Hinweis auf Bauchschmerzen sein. Stoff essen sollte sehr ernst genommen werden! Manche Hunde fressen sogar Gardinen oder Teppiche, wenn sie Sodbrennen haben. Dann werden sie durchaus gemaßregelt oder gar bestraft und haben es doch nur getan, um ihrem Körper zu helfen. Auch Wände ankauen kann ein Hinweis auf Bauchweh sein.

Hunde, die viel Speicheln und Sabbern, können Bauchschmerzen haben. Wenn das Sabbern weniger wird, wenn man ihnen etwas zu essen gibt, sollte man dem Thema nachgehen und gucken, warum es so ist. Aber auf keinen Fall sollten man seinen Wegbegleiter abstrafen, wenn er um Essen bettelt oder gar weint, weil der Bauchschmerz so intensiv ist. Dann braucht es kleine Zwischenmahlzeiten und unter Umständen auch noch etwas mehr.

Sogenannte mäkelige Esser sind oft mehr als das. Einige Tiere haben Allergien und nehmen aus diesem Grund manch ein Futter nicht an oder auf. Oder es bereitet Bauchweh. Nicht selten ist das der Fall. Aufgrund mangelnder Verdauungskraft oder gar versteckten Entzündungen. Diese Tiere haben dann unter Umständen Durchfall. Aber vielleicht zeigen sie stattdesen auch Haut- oder Rückenthemen? Wie zum Beispiel einen Rundrücken oder eine schwache Hinterhand/ Schmerzen in der Hinterhand. Oder sie weinen ab und an oder viel? Es kann sich jedoch auch im Kot spiegeln. In Durchfällen; vielleicht auch nur einmalig alle sechs bis acht Wochen. Dann ist es wieder vorbei und wir bringen es nicht wirklich mit einem intensiveren körperlichen Thema in Zusammenhang. Aber vielleicht ist der Kot generell eher weich oder zu hell? Vielleicht auch oft schleimumantelt? Oder das Tier tanzt und löst sich nicht. Es braucht ewig und wahrlich viele Ansätze, bis es seinen Kot absetzen kann.

Gelenkschmerzen bei Hunden können sich vielfältig zeigen. Zum Beispiel durch:

  • Aggressionen gegen Artgenossen
  • Unlust sich zu bewegen/ großes Ruhe- und auch Schlafbedürfnis
  • Brechen während der Autofahrt und nichts hilft
  • Pfoten lecken/ betroffenen Bereich intensiv lecken
  • Starkes Hecheln
  • Nicht zur Ruhe kommen, hin und her wandern
  • Angst/ Ängste
  • Humpeln
  • Nicht wissen wie man sich hinlegen soll
  • Schlecht hochkommen
  • Immer mal wieder ein Bein anziehen und humpeln
  • Pfoten aufkauen
  • Nicht springen wollen/ können
  • Nicht spielen wollen. Das kann auch schon bei Weplen/ Junghunden der Fall sein
  • Lahmen bei nasskaltem Wetter
  • Nicht fressen wollen


Pferde, die sich nicht satteln lassen (wollen), sind nicht zwingend ungehorsam oder aufmüpfig. Sie können Bauchschmerzen haben. Viele Pferde haben unbemerkte Themen mit dem Verdauungstrakt. Wenn sie Durchfall haben, ist das leicht zu erkennen. Aber nicht immer ist es so einfach. Dennoch sollte man tiefer und näher hinsehen, wenn ein Pferd sich nicht satteln lassen möchte. Oder jemanden nicht tragen möchte. Sind es Verspannungen? Oder ist es gar der Sattel, der nicht gut oder richtig sitzt? Oder ist es doch der Bauch? Ist er vielleicht oft angespannt oder hart? Stöhnt das Pferd evtl. manchmal? Oder speichelt es vielleicht? Versucht es lehmigen Boden aufzunehmen oder kaut es auf Holz? Niemand möchte einen engen Gurt am Bauch haben, wenn dieser schmerzt. Geschweige denn jemanden tragen oder trainieren.

Katzen, die unsauber sind, können uns etwas spiegeln aber auch ein Thema mit Niere oder Blase haben. Oder gar Gelenkschmerzen. Und dann ist der Weg ins Katzenklo unter Umständen zu schmerzhaft. Man löst sich vielleicht davor.

 Es ist nur ein kleiner Auszug aus allem, was sich zeigen kann. Alles aufzuführen, sprengt hier den Rahmen.